| Autor: Seraina Peña | 25. Juli 2008 |
Für Salatmuffel schlage ich heute ein süsses Abendessen mit Quinoa vor:
Pfannkuchen mit Quinoa Flocken
Zutaten für 4 Pfannkuchen:
ca. 10 EL Quinoa Flocken
2 EL Maisstärke
2-3 Eier
2-3 EL Zucker
wenig Rosinen
wenig Leinsamen (Saft), gemahlene
Nüsse, Marmelade
Zubereitung:
Quinoa Flocken, Maisstärke (in Wasser aufgelöst), Eier, Rosinen, Leinsamen und gemahlene Nüsse in einer Schüssel verrühren, mit Zucker süssen. Etwas Wasser oder Milch zugeben und verrühren (Masse darf nicht zu flüssig sein).
Wenig Butter in einer Pfanne erhitzen, 1 Schöpfkelle Pfannkuchenmasse in die Mitte geben und durch Schwenken der Pfanne die Masse gleichmässig verteilen und backen. Pfannkuchen wenden und goldbraun backen.
Pfannkuchen auf einen Teller legen, Marmelade auf eine Hälfte streichen und die andere Hälfte vom Pfannkuchen darüberklappen. Mit wenig Zucker bestreuen.
Um der sommerlichen Früchte-Vielfalt gerecht zu werden, können die Pfannkuchen anstatt mit Marmelade auch mit einem frischen Früchtekompott gefüllt werden.
| Autor: Seraina Peña | 15. Juli 2008 |
Sommerzeit ist Salatzeit. Um etwas Abwechslung in Ihr Salatmenü zu bringen empfehlen wir einen
Quinoa Currysalat
Zutaten für 4 Personen:
2 Tassen Quinoa Körner
1-2 Karotten (klein schneiden)
200g Maiskörner
100g Erbsen (gekocht)
1 Bund Schnittlauch
1 Limette (Saft)
wenig Kürbiskerne
Salz
Sauce:
Mayonnaise, Essig, Öl, Currypulver, Salatkräuter und Salz zusammen vermischen.
Oder gekaufte französische Salatsauce mit Currypulver vermischen.
Zubereitung:
Quinoa in einer Pfanne kurz rösten (ohne Fett). 4 - 5 Tassen Wasser sowie Salz beifügen und ca. 12 Min. kochen. Die gewürfelten Karotten dazugeben und ca. 5 Min. mitkochen.
Quinoa kalt werden lassen.
In einer grossen Schale Quinoa mit Karotten, Maiskörner und Erbsen gut vermischen, nach Belieben mit Salz würzen.
Vorbereitete Salatsauce zugeben und alles gut vermischen. Am Schluss Limettensaft darüber träufeln.
Quinoa Currysalat mit Schnittlauch und Kürbiskernen garnieren.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Grillabend!
| Autor: Patric Fuhrimann (Swipala) | 29. April 2008 |
Es ist wieder mal eine dieser mühsamen Reisen im bolivianischen Hochland. Seit Stunden kämpft sich der Jeep auf holpriger Piste in Richtung Salar de Uyuni, dem weltgrössten Salzsee (Fläche ca. ¼ der Schweiz). Auf rund 4’000müM brennt die Sonne viel intensiver, wir sind “geschlaucht”. Zugegeben die Zeitplanung war kein taktisches Meisterwerk, so dass wir die Salzwüste bei Dunkelheit überqueren müssen. Im Benzintank herrscht Leere, die letzten beiden Tankstellen waren den Namen nicht wert (“No hay gasolina”), bolivianischer Alltag halt. Oscar, Fahrer und Chef der Quinoakooperative, löscht das Licht der Karre aus und orientiert sich an den winzigen Lichtern der Dörfer am Rande des Salars. Auf dem Zahnfleisch erreichen wir Uyuni.
Im Gebiet um diesen mystischen Salzsee wächst Quinoa. Es ist fast unvorstellbar, dass auf diesen kargen Böden überhaupt etwas zu kultivieren ist. Umgeben von Lamas, Alpacas, Vicuñas und dürren Gräser blühen die Quinoafelder in intensiven Farbtönen.
Auf einer Anhöhe treffen wir eine Bauernfamilie bei der Ernte. Die Grossmutter ist für die Verpflegung zuständig, der Rest der Familie “malocht” auf dem Feld. Sämtliche Arbeitsschritte geschehen durch Muskelschmalz ohne Hilfe mechanisierter Geräte. Erst werden die Quinoastauden (bis zu 2m hoch)
ausgerissen, dann zu Bündeln zusammengetragen und auf dem Dreschplatz verteilt. Wir helfen mit. Die Sonne brennt wieder unerbärmlich. Auf 4’000 müM zu laufen ist eine Sache, Quinoabündel über Äcker zu schleppen ist was anderes. Wir spüren die Höhe, Sorache (Höhenkoller) schleicht sich an.

Quinoa-Bündel werden zusammengetragen und im Wind sortiert
Doch noch sind die Quinoakörner nicht gewonnen. Dazu wird ein weiterer Helfer eingespannt. Der Wind! In überdimensionalen Sieben wird das gedroschene Quinoa in die die Luft geworfen. Der Wind “sortiert” die
Quinoakörner vom Resten.
Unterdessen hat die Abuela (Grossmutter) auf dem offenen Feuer eine herrliche Quinoasuppe zubereitet. Wir sitzen mit den Bauern am Boden und unterhalten uns über Qualität, faire Preise, Konkurrenten und über
Möglichkeiten sie zu unterstützen.
In speziellen Anlagen wird das Korn später weiter gewaschen, entbittert, optisch nach Farben sortiert, entsteint und schlussendlich in 25kg-Säcke abgepackt und für den Export bereitgestellt. Nun folgt eine lange Reise mit Camion, Schiff, und Bahn.
Weitere Informationen zu den Projekten der swipala findet man auf www.swipala.com. Die Quinoa Produkte können bequem über den bio&fair Webshop bestellt werden.
| Autor: Seraina Peña | 11. April 2008 |
Quinoa-Liebhaber haben sicherlich bemerkt, dass die gebana seit kurzem eine grössere Vielfalt an Quinoa-Produkten anbietet: rote Quinoa-Körner, Quinoa-Flocken, Quinoa-Pops und Quinoa-Müesli der jungen Firma swipala sind dazu gekommen. Swipala steht in direktem Kontakt mit Kleinproduzenten in Bolivien. Der Name setzt sich zusammen aus dem S für die Schweiz und whipala, der Bezeichnung der regenbogenfarbenen Flagge der indigenen Bevölkerung der Andenländer.
Spanischsprechende finden unter http://revista.serindigena.cl/ Informationen zur Symbolik der Flagge.
Quinoa wird oft als das Korn für Vegetarier gepriesen, denn es enthält sehr viel Eiweiss: “Die Quinoapflanze wird als das “Gold der Inkas” bezeichnet. Sie besitzt große Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Tatsächlich hat die Quinoapflanze weitaus höhere Nährstoffwerte als Getreide. Mit 13 bis 22 Prozent Eiweißanteil gehört sie zu den proteinreichsten Gemüsesorten. Zudem ist ihre Aminosäurenzusammensetzung perfekt ausgewogen. Sie entspricht den Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). ” http://www.swipala.com/