| Autor: Seraina Peña | 23. Januar 2009 |
Letzten Mittwoch fand in Bern die Arbeitstagung “Impulse für Kirchenbasare” der Fachstelle OeME statt.
In diesem Rahmen führte ich eine Workshop durch, um bei einem Apéro oder Zvieri gezielt Produkte aus fairem Handel zu verwenden. Die Früchte dieses Workshops wurden den übrigen Tagungsteilnehmern zur Degustation angeboten, worauf sich viele für die Rezepte interessierten. So sollen die Rezepte auch einem breiteren Publikum nicht vorenthalten werden:
Apéro-Rezepte:
Datteln mit Mascarpone-Füllung
Curry-Popcorn
Za’tar-Gebäck
Mango-Senf-Dip
Bisap-Getränk
Zvieri-Rezepte:
Exotisches Früchtebrot
Frucht-Crème-Törtchen
Fair Trade-Brownies
Gebrannte Cashew
Mate cocido
| Autor: Nicolas Blanchard | 25. November 2008 |
Am Sonntag 23. Novemeber 2008 strahlte CashTV auf SF2 einen Beitrag über gebana Afrique und die Mango Produktion der Bauernkooperativen Wouol und TON aus.
| Autor: Nicolas Blanchard | 23. September 2008 |
Gestern am 22. September erschien ein Artikel über gebana Afrique im St. Galler Tagblatt. Ab heute ist er online verfügbar: http://www.tagblatt.ch/…/art149,717021
Lagerchef Mahamadi Traoré weist stolz ins Mango-Lager der Produzenten-Kooperative TON, in dem einige Kisten frische Mangos auf ihre Auslese und Weiterverarbeitung in der Trocknungsanlage warten. Seine Kollegin Fati Ouedraogo ist in dem mit Wellblech gedeckten Lagerraum damit beschäftigt, jede einzelne Frucht von Hand zu drehen und auf ihre Konsistenz hin zu überprüfen; überreife und darum für die Trocknung zu weiche Mangos sortiert sie aus. Die 1991 gegründete Vereinigung von heute 33 Mango-Produzenten in Niangoloko, Burkina Faso, habe ein hartes Stück Arbeit bereits geschafft, sagt TON-Koordinator Issaka Sommandé. Die Kleinbauern schweissten 2007 bereits 25 Tonnen Trockenmangos für den Export nach Europa in Plastikbeutel ein. Im Jahr 2000, als die Zusammenarbeit mit dem Zürcher Fairhandelsunternehmen Gebana AG begann, waren es zwei Tonnen.
Laut Issaka bringt die Trockenmango-Produktion den 430 TON-Angestellten – mehrheitlich Frauen – ein Einkommen, das mit umgerechnet Fr. 2.50 pro Tag 20% über dem Jahresdurchschnittseinkommen von 500 Fr. in Burkina Faso liegt. Im Schatten der Bäume auf dem TON-Gelände zeugen die zahlreichen Töffs vom Entwicklungspotenzial der Kleinkredite, welche die Kooperativen-Mitglieder aus einem Fonds ihrer Organisation beziehen können.
Der Leiter der Kooperative unterstreicht, dass die erwirtschafteten Einkünfte inklusive der 24 000 Fr. Prämien den Kooperative-Mitgliedern «ein normales Leben erlauben». Diese Prämien wurden TON 2007 aufgrund des Max-Havelaar-Labels für fairen Handel unter anderem von Coop via Gebana Afrique ausbezahlt. Die Kooperative, bei der 154 Bauernfamilien Mitglied sind, verwendete die Prämie für den Kauf von Schulmaterial, für Impfungen der Kinder gegen Tetanus, Diphterie und Polio sowie für die Anschaffung einer Getreidemühle. Weiter erlaube die Prämie, Finanzreserven zu bilden, um den Unterhalt der Maschinen und der Trocknungsanlagen zu sichern.
Das Gedeihen der Kooperative TON ist eng verknüpft mit der Handelspartnerschaft der TON-Mangobauern mit Gebana Afrique. Das Handelsunternehmen mit Sitz in Zürich schlägt eine Brücke zwischen den Bauern und den Konsumenten in der Schweiz. David Heubi, Geschäftsleiter von Gebana Afrique, fungiert dabei als Marktöffner für die Kleinbauernfamilien. «Wir kaufen die Trockenmangos von unseren Partnern – insgesamt arbeiten wir in Burkina mit sechs Kooperativen zusammen – und kümmern uns um den Absatz in Europa, vorab in der Schweiz.» Das Exportvolumen von biologischen und fair gehandelten Mangos sei so innert fünf Jahren mehr als verzehnfacht worden. Diese enorme Steigerung habe vor allem dank dem Einstieg von Schweizer Grossverteilern realisiert werden können.
Die Gebana AG wird 2008 über den Direktversand in der Schweiz mit voraussichtlich 5,5 Tonnen mehr als doppelt so viele Abnehmer für getrocknete Mangos finden als 2006. Einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieses Wachstums – Gebana setzt bewusst auf eine Wachstumsstrategie – sei dem fairen Handel und der Zertifizierung der Mangos mit dem Max-Havelaar-Gütesiegel zu verdanken, sagt Heubi. «Ohne dieses Label hätten wir den Zugang zum Schweizer und europäischen Markt nicht in diesem Ausmass geschafft.»
Gebana um Verwaltungsratspräsident Adrian Widmer freut es um so mehr, als die Erfolgsgeschichte der Mangos belegt, dass der Markt offensichtlich in der Lage ist, wirtschaftliche, ökologische und soziale Werte zu bezahlen; Werte notabene, die Kleinbauernfamilien und lokale Weiterverarbeiter wie die Kooperative TON in Burkina Faso schaffen.
http://www.tagblatt.ch/aktuell/wirtschaft/tb-wi/art149,717021
| Autor: Seraina Peña | 18. April 2008 |

Wie viele tropische Früchte sind Mangos heutzutage nahezu auf allen Kontinenten verbreitet. Ursprünglich stammen sie aber aus dem Indomalayischen Raum. Botanisch sind die Mangobäume mit den Pistazien und Cashewnüssen verwandt.
Insbesondere in der trockenen Sahelzone Afrikas bieten Mangobäume willkommene Schattenplätze. Auch schützt der Baum den Boden vor Erosion. In Burkina Faso, wo sich der Sitz der gebana Afrique befindet, sind Bäume ein wichtiger Faktor im Kampf gegen die Desertifikation, die Ausbreitung der Sahara.
Dass Apfel nicht gleich Apfel ist, sondern Grafensteiner, Boskop oder Berner Rose sehr unterschiedlich schmecken, ist für uns selbstverständlich. Dass es eine noch grössere Vielfalt an Mangosorten gibt, ist hierzulande weniger bekannt. So war auch ich selbst bei meinem Aufenthalt in Senegal überrascht wie unterschiedlich die verschiedenen Mangos sein können: mal süss, mal etwas säuerlich, mal saftig, mal sehr faserig, gross oder klein… Man schätzt, dass es in Indien an die 1000 Mangosorten gibt. Auch die Farbe der Mangos reicht je nach Sorte von grün über gelb bis rot. Dabei sagt sie jedoch nichts über die Reife der Frucht aus. Diese erkennt man an der Härte und am Geruch. Bei der gebana sind zwei Mangosorten erhältlich: die säuerliche Amélie, die ab April reif wird und die süsse Brooks, deren Reife etwas später folgt.

Ein grosser Mangobaum wirft jährlich tonnenweise Früchte ab. Allerdings werden alle Früchte einer Mangosorte in einer kurzen Zeitspanne reif. Auch lassen sich Mangos schlecht lagern und transportieren. Durch geeignete Konservierungsmethoden kann ein gebührender Nutzen aus diesem zeitweiligen Überfluss gezogen werden. Mangos werden zu Saft, Konfitüre oder Chutneys verarbeitet. Besonders geeignet für die Lagerung und einen einfachen, ökologischen Transport sind getrocknete Mangos. Durch die Verarbeitung der Mangos bleibt eine zusätzliche Wertschöpfung bei den Kleinproduzenten. Die gebana Afrique unterstützt die Kleinbauern in Burkina Faso zudem durch landwirtschaftliche Beratung, Verbesserung der Verarbeitungsmethoden und Vorfinanzierung.
Quelle und ausführlichere Version dieses Artikels unter:http://www.biothemen.de/Qualitaet/tropen/mango.html