| Autor: Nicolas Blanchard | 29. Mai 2008 |
Zum Thema Wachstum im Fairen Handel diskutierten Ursula Brunner (Gründungsmitglied der Bananenfrauen und der gebana), Robin Cornelius (Social Entrepreneur, Gründer und VR-Präsident von Switcher), Beat Schuhmacher (CEO von claro fair trade) und Markus Schrader (SECO).
Wie bereits im NZZ Artikel erwähnt, wehr sich Ursula Brunner gegen Fairtrade als Modetrend. Dass der faire Handel salonfähig geworden ist, wertet sie zwar als Fortschritt. Nach der Pionierphase sei der faire Handel nun aber institutionalisiert und bürokratisiert worden. Dabei gerate in Vergessenheit, dass Fairtrade eine politische Bewegung sei. Siehe Beitrag vom 20. Mai.
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Ursula Brunner: Mit den Labels wurde der Faire Handel Institutionalisiert. Die Menschen können heute ganz einfach Max Havelaar Produkte kaufen. Das ist nicht negativ - aber es gibt eine Verflachung, eine Verwässerung. Der Fairer Handel wurde salonfähig. Der Faire Handel hat aber noch eine andere Dimension als nur Wachstum. Der Faire Handel ist nicht eine Institution, die einfach immer grösser werden muss. Der Fairer Handel ist eine Bewegung, er ist ein Weg. Die KonsumentInnen müssen heute neu sensibilisert werden für den Fairen Handel. Der Faire Handel wird einerseits von den ProduzentInnen und ArbeiterInnen im Süden gelebt und auf der anderen Seite sind es die KonsumentInnen in der Schweiz, die Masse, welche dem Fairen Handel zum Erfolg verhelfen. Der Faire Handel ist aber ein System, dass wir KonsumentInnen über die ProduzentInnen im Süden gekippt haben. Es ist nicht von der Produzentenseite gekommen. Es ist etwas völlig fremdes für die Menschen im Süden. Es ist schwierig den Menschen im Süden die Idee des Fairen Handles näher zu bringen, wenn sie sich vorstellen, dass die wenigsten Schreiben und Lesen können. Um zertifiziert zu sein, müssen sie sich organisieren und sich der Zertifizierungsorganisation beugen. Das ist sehr fremd für diese Menschen. Wir müssen uns heute mehr um diese Frage kümmern.
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Der Grundgedanke der Bananenfrauenbewegung war: Es braucht mehr Gerechtigkeit auf dieser Welt. In diesem Sinne müssen wir vorwärts arbeiten. … Fairer Handel muss von der Basis aus gehen. … Der Faire Handel gibt uns Handlungsmöglichkeiten um etwas für die Welt zu tun. Dazu will ich aufmuntern.
Beat Schuhmacher: Es ist wichtig, das Thema Fairen Handel in die öffentliche Agenda zu setzen, mit dem Ziel, neue Konsumenten anzusprechen. Vom Fairtrade als Lifestyle sind wir noch weit weg. Beim Wachstum geht es nicht um den Wachstumswillen, sondern vom Wachstum profitieren vor allem die Kleinbauern im Süden.
Robin Cornelius: Fairtrade, resp. Vernünftig-Trade braucht Zeit. Zu schnelles Wachstum hat keine Wurzeln.
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Heute fehlt es vor allem an politischem Engagement. Die Menschen müssen sich bewusst werden, wie ein Produkt hergestellt wird. Wir müssen bewusster leben und bewusster konsumieren. Dazu brauchen wir ein Instrument: die NGOs. Die NGOs sind die Jury, sie bewerten die Produkte, sie machen den Link zwischen den Produzenten und den Konsumenten. Die NGOs sind die weiblichen Polizisten der Wirtschaft. Die Firmen haben eine kurzfristige ökonomische Vision, die NGOs dagegen eine langfristige politische. Es braucht beides: NGOs öffnen der Wirtschaft die Augen. Heute kann es sich kein CEO mehr leisten NGOs zu ignorieren. Die Wirtschaft braucht deshalb einen politischen Auftritt.
| Autor: Nicolas Blanchard | 24. Mai 2008 |
Geert van Dok von Caritas Schweiz und Präsident der Max Havelaar-Stiftung Schweizt sinierte über den Fairen Handel und seine Zukunft und stellte an der LIFEFair dazu folgende Thesen auf:
Nachtrag vom 5.6.2008: Auf der Website von Swiss Fairtrade ist die Präsentation von Geert van Dok nun zum runterladen freigeschaltet worden.
| Autor: Nicolas Blanchard | 20. Mai 2008 |
Am Montag 19. Mai 2008 erschien in der NZZ ein Portrait über Ursula Brunner, die Gründungsmutter der gebana und Aktivistin für den fairen Handel.
http://www.nzz.ch/…/fairer_handel_darf_nicht_zum_blossen_lifestyle_verkommen.html
In diesem Artikal wehrt sich Ursula Brunner gegen Fairtrade als Modetrend. Dass der faire Handel salonfähig geworden ist, wertet sie zwar als Fortschritt. Nach der Pionierphase sei der faire Handel nun aber institutionalisiert und bürokratisiert worden. Dabei gerate in Vergessenheit, dass Fairtrade eine politische Bewegung sei. Damit es den Menschen im Süden besser geht, braucht es auch politische Rahmenbedingungen. “Fairer Handel darf nicht zum blossen Lifestyle verkommen”, sagt Ursula Brunner.
Zum Artikel in der NZZ gibt es noch eine Richtigstellung:
Falsch ist: “Wenig später hörten die Pionierinnen der Gebana AG auf und übergaben 1997 ihr Unternehmen für fairen Handel jüngeren Generationen. Diese führen heute die Firma unter dem Namen Terrafair weiter.”
Richtig ist: Die gebana AG heisst noch immer gebana AG. Unter dem Namen Terrafair formierte sich der ehemalige Verein gebana neu. Sie vertretten heute die KonsumentInnensicht im Fairen Handel. Sie leisten aktive Informations- und Bildungsarbeit zum Fairen Handel, recherchieren zu Produktionsbedingungen, Handelsmechanismen und Konsum und machen dieses Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugängig.
Anmerken wollen wir, dass die Journalistin Dorothee Vögeli trotz der Bitte von Ursula Brunner und der gebana nichts zu privaten Themen zu schreiben, es nicht sein lassen konnte.
| Autor: Nicolas Blanchard | 14. Mai 2008 |
Es ist bereits Tradition: Alljährlich an den Pfingsten sind wir mit einem Stand an der Afropfingsten in Winterthur vertretten. Es war ein farbenfroher Markt mit viel Musik und gut gelaunten Menschen.
Das Interesse an unserern bio&fair Produkten überstieg all unsere Erwartungen. Unsere Mangos waren so begehrt, dass sie bereits am Samstagmittag ausverkauft waren.
Hier ein paar wunderschöne Eindrücke von den Afropfingsten von incuboy auf Flickr. Unbedingt ansehen!
| Autor: Andrea Oertli | 7. Mai 2008 |
Am Mittwochnachmittag sind alle Vorbereitungen für die Schulung der Kooperativen getroffen: Wir Praktikanten haben die Einleitung, den allgemeinen Teil über den Fairen Handel und die Information über das Zertifizierungssystem von FLO vorbereitet. Hamdia, Amina und Fatma übersetzten alle für die Bauern und Kooperativen wichtigen Zertifizierungskriterien ins Arabisch und druckten Informationsbroschüren aus. Diese können wir den Bauern am Ende der Schulung mitgeben.
Datum: 6. Mai 2008, 17 Uhr
Ort: Büro in der neuen Fabrik von gebana Maghreb, Kebili
Leitung der Veranstaltung:
Hamdia, Andrea und Sandro, Amina assistiert bei der Übersetzung
Teilnehmende:
Präsident der Kooperative Barghoutia, zwei Bauernvertreter von Barghoutia
Präsident und Financier der Kooperative Derjine, drei Bauernvertreter von Derjine
Programm:
- Fairer Handel generell und aus Sicht der europäischen Kunden (Sandro)
- Vorstellen von FLO, Einführung in das Zertifizierungssystem von FLO (Andrea)
- Wichtigste Zertifizierungskriterien für die Kooperativen und Bauern (Hamdia)
- Diskussion über die Verwendung der Fair Trade Prämie
Sprache:
Französisch-Arabisch, Arabisch-Französisch
Dauer der Veranstaltung: etwa 2 Stunden
- Die Teilnehmenden waren sehr konzentriert, machten sich zum Teil Notizen und wollten die behandelten Themen wirklich verstehen. Bei Unklarheiten fragten sie nach.
- Zwischdurch klingelte immer wieder ein Handy. In voller Lautstärke trällerte jeweils ein arabisches Lied aus dem kleinen Gerät.
- Über die Organisation FLO und das Zertifizierungssystem wussten die Teilnehmenden vor der Schulung nichts. Auch über die einzelnen Zertifizierungskriterien waren sie noch nicht informiert. Sie sind froh über die Schulung zu diesen Themen, damit sie sich selbständig besser auf die Zertifizierung vorbereiten können.
Wenn es um die Verwendung der Prämie geht, gibt es zwischen den Kooperativleitungen und den Kooperativmitgliedern einige Differenzen. Einige Bauern fordern immer wieder, dass die Prämie unter den Mitgliedern aufgeteilt wird und jeder individuell über deren Verwendung entscheiden kann. FLO schreibt aber vor, dass diese Prämie für Entwicklungsprojekte in der Kooperative verwendet werden soll.
Im letzten Jahr wurde ein Teil der Prämie in Baghoutia gebraucht um Stromrechnungen der Kooperative zu bezahlen. Dies dient zwar der ganzen Kooperative, doch leistet es keinen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinschaft. In der Diskussion versuchen wir zu erklären, dass die Prämie, wenn es irgendwie geht, nicht zur Bezahlung von alltäglichen Kosten verwendet werden soll. Im letzten Teil der Diskussion geht es um die Frage, wie die Bauern besser in die Entscheidung über die Verwendung der Prämie miteinbezogen werden können. Die Idee eines Fragebogens wird geäussert, in welchem die Bauern ihre Wünsche für Projekte mitteilen können. Die Kooperativenleitung könnte dann diese Ideen auswerten und der GV einen Vorschlag präsentieren.
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| Autor: Andrea Oertli | 6. Mai 2008 |
Name: Hamdia Salah
Alter: 29
Arbeit bei gebana Maghreb: Interne Inspektorin. Hamdia ist im ständigen Kontakt mit den Bauernkooperativen und deren Mitglieder. Bei Problemen oder Unklarheiten wird mit ihr Kontakt aufgenommen. Zudem leitet sie Schulungen zum Thema Bioanbau und besucht die Lieferanten von gebana Maghreb regelmässig, um die Einhaltung der Biokriterien zu kontrollieren. Sie macht die Arbeit sehr gerne und der direkte Kontakt mit den Bauern sorgt für viel Abwechslung in ihrem Beruf.
Zum Fairen Handel: Hamdia hofft, dass der Faire Handel die Situation im Dorf Derjine verbessern kann. Das Leben in Derjine ist schwierig, denn die Oase liegt weit entfernt von der nächsten Stadt und es fehlt den knapp 300 Einwohnern an vielen Einrichtungen (z.B. Apotheke). Für die Entwicklung des Dorfes ist es wichtig, dass die Kooperative die Fair Trade Prämie in gut überlegte und geplante Projekte investiert. Gebana Maghreb hat die Aufgabe die Kooperativen in dieser Frage zu unterstützen und zu beraten.
Zukunft: Hamdia ist im sechsten Monat schwanger. Nach dem ein monatigen Mutterschaftsurlaub (die Dauer des Mutterschaftsurlaubes wird vom Staat so festgesetzt) wird sie weiter für gebana Maghreb arbeiten.
“Für uns ist der Austausch und der Kontakt mit gebana Schweiz sehr wichtig. Ich wünsche mir dass es ein- oder zweimal im Jahr eine Schulung für uns gibt, in der wir über Fair Trade Themen und das Zertifizierunssystem informiert werden. Viele Informationen gibt es im Internet nur auf Englisch, darum sind wir froh, wenn jemand hierherkommt und die Themen auf Französisch mit uns diskutiert.”
Name: Fatma Buis
Alter: 25
Arbeit bei gebana Maghreb: ganze Administration, Verantwortlich für die Arbeiterinnen in der Fabrik, Verantwortliche für die Umsetzung vom HACCP-Qualitätssicherungssystem. Fatma mag an ihrer Arbeit vor allem die ganze Organisation des Exports und den Kontakt mit den Kunden. Stressig wird es für sie jeweils am Ende der Dattelsaison.
Zukunft: Fatma möchte irgendwann gerne ein eigenes kleines Projekt realisieren, damit sie ihre eigene Chefin sein kann. Sie hat noch keine konkrete Vorstellung, wie das Projekt aussehen soll.
“J’espère que les clients soient satisfaits par nos produits. Maintenant nous sommes en train de faire des recherches pour améliorer la qualité. J’espère aussi qu’on trouve des nouveaux clients et des nouveaux marchés.”
Name: Adel Rezig
Alter: 38
Arbeit bei gebana Maghreb: Seit 2002 ist er bei gebana Maghreb als Fahrer von allen möglichen Fahrzeugen: Jeden Morgen fährt er die beiden Mitarbeiterinnen Hamdia und Fatma ins Büro. Er fährt den Bus für die Arbeiterinnen in die Fabrik. Während der Erntezeit holt er die Datteln in den Kooperativen ab und bringt sie mit dem Lastwagen in die Fabrik in Kebili. In der Fabrik bedient er den fahrbaren Gabelstapler und platziert die Dattelpaletten in den Kühlkammern.
Zukunft: Am 10. August 2008 wird Adel heiraten und mit seiner Frau zusammen in ein Haus in Kebili umziehen. Ihm gefällt die Arbeit bei gebana Maghreb und er will sie gerne weiterführen.
“J’espère que le commerce équitable s’avance bien dans la Tunisie et que gebana Maghreb réussit d’encore améliorer le système pour réaliser cette idée.”
Name: Amina Foudhaili
Alter: 24
Ausbildung: Studentin, les études génie biologique à Tunis
Funktion: Assistentin bei der Entwicklung und Verbesserung des Mangementsystems von gebana Maghreb.
Vorteile des Fairen Handels:
- Im Fairen Handel gelangt der Preis für die Produkte möglichst direkt zu den Produzenten. Das ist gerecht und wichtig.
- Amina hofft, dass mit der Fair Trade Prämie die Arbeits- und Produktionsstrategie der Bauernkooperativen verbessert werden kann.
- Alle Personen der Handelskette, von den Bauern bis zu den Konsumenten, sind gleich und respektieren einander. Das gibt allen Partnern eine gewisse Befriedigung und steigert ihre Lebensqualität.
- Fair Trade liefert Qualitätsprodukte, weil er Kriterien festlegt, die für eine gute Qualität der Produkte grundlegend sind.
Das gibt es noch zu tun: Eine wichtige Aufgabe für gebana Maghreb ist es, den Bauern die Prinzipien des Fairen Handels weiterhin in Schulungen zu vermitteln. Ausserdem sollen die Bauern die Zertifizierungskriterien genau kennen, damit sie sich selbstständig danach richten können. Um eine höhere Faire Trade Prämie zu erhalten und somit grössere Entwicklungsprojekte verwirklichen zu können, muss die Kooperative wachsen. Ich hoffe, dass sich in der Zukunft immer mehr Kleinbauern für die Produktion nach den Kriterien des Fairen Handels entscheiden. Gleichzeitig muss aber auch die Anzahl der Kunden gesteigert werden, die bereit sind Fair Trade Produkte zu kaufen.
Zukunft: Amina möchte ihr Masterstudium gerne in Frankreich oder in der Schweiz absolvieren und doktorieren. Danach würde sie gerne weiterhin für gebana Maghreb arbeiten, wenn das möglich ist.
„J’espère d’être à la hauteur de cette responsabilité, d’être utile et de donner un plus pour toute la famille de gebana.“
| Autor: Patric Fuhrimann (Swipala) | 29. April 2008 |
Es ist wieder mal eine dieser mühsamen Reisen im bolivianischen Hochland. Seit Stunden kämpft sich der Jeep auf holpriger Piste in Richtung Salar de Uyuni, dem weltgrössten Salzsee (Fläche ca. ¼ der Schweiz). Auf rund 4’000müM brennt die Sonne viel intensiver, wir sind “geschlaucht”. Zugegeben die Zeitplanung war kein taktisches Meisterwerk, so dass wir die Salzwüste bei Dunkelheit überqueren müssen. Im Benzintank herrscht Leere, die letzten beiden Tankstellen waren den Namen nicht wert (“No hay gasolina”), bolivianischer Alltag halt. Oscar, Fahrer und Chef der Quinoakooperative, löscht das Licht der Karre aus und orientiert sich an den winzigen Lichtern der Dörfer am Rande des Salars. Auf dem Zahnfleisch erreichen wir Uyuni.
Im Gebiet um diesen mystischen Salzsee wächst Quinoa. Es ist fast unvorstellbar, dass auf diesen kargen Böden überhaupt etwas zu kultivieren ist. Umgeben von Lamas, Alpacas, Vicuñas und dürren Gräser blühen die Quinoafelder in intensiven Farbtönen.
Auf einer Anhöhe treffen wir eine Bauernfamilie bei der Ernte. Die Grossmutter ist für die Verpflegung zuständig, der Rest der Familie “malocht” auf dem Feld. Sämtliche Arbeitsschritte geschehen durch Muskelschmalz ohne Hilfe mechanisierter Geräte. Erst werden die Quinoastauden (bis zu 2m hoch)
ausgerissen, dann zu Bündeln zusammengetragen und auf dem Dreschplatz verteilt. Wir helfen mit. Die Sonne brennt wieder unerbärmlich. Auf 4’000 müM zu laufen ist eine Sache, Quinoabündel über Äcker zu schleppen ist was anderes. Wir spüren die Höhe, Sorache (Höhenkoller) schleicht sich an.

Quinoa-Bündel werden zusammengetragen und im Wind sortiert
Doch noch sind die Quinoakörner nicht gewonnen. Dazu wird ein weiterer Helfer eingespannt. Der Wind! In überdimensionalen Sieben wird das gedroschene Quinoa in die die Luft geworfen. Der Wind “sortiert” die
Quinoakörner vom Resten.
Unterdessen hat die Abuela (Grossmutter) auf dem offenen Feuer eine herrliche Quinoasuppe zubereitet. Wir sitzen mit den Bauern am Boden und unterhalten uns über Qualität, faire Preise, Konkurrenten und über
Möglichkeiten sie zu unterstützen.
In speziellen Anlagen wird das Korn später weiter gewaschen, entbittert, optisch nach Farben sortiert, entsteint und schlussendlich in 25kg-Säcke abgepackt und für den Export bereitgestellt. Nun folgt eine lange Reise mit Camion, Schiff, und Bahn.
Weitere Informationen zu den Projekten der swipala findet man auf www.swipala.com. Die Quinoa Produkte können bequem über den bio&fair Webshop bestellt werden.
| Autor: Nicolas Blanchard | 3. April 2008 |
Palästina ist eines der Mutterländer der Olivenbaumkulturen am östlichen Mittelmeer. Darauf sind die Palästinenser stolz und viele Familienbetriebe verdienen ihren Lebensunterhalt bis heute mit der Ölherstellung. Unser feines, kalt gepresstes (Extra Vergine) bio&fair Olivenöl hat eine kräftige Farbe und passt mit seinem würzigen Geschmack vorzüglich zu allen Köstlichkeiten der mediterranen Küche.
Unser bio&fair Olivenöl aus Palästina importieren und lizenzieren wir gemeinsam mit der Olivenöl Kampagne. Die Olivenöl Kampagne ist eine Gruppe, Frauen und Männer, die sich von der nahöstlichen Tragödie betroffen fühlen und sich engagieren wollen. Einzelne bauen seit Jahrzehnten an langfristigen, Grenzen überschreitenden Projekten mit, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Erziehung, Frauenförderung und Landwirtschaft. Mit dem Gewinn aus der Freiwilligenarbeit und dem Solidaritätsfranken werden Kleinbauern sowie verschiedene Hilfsprojekte in Palästina unterstützt und die Verständigung zwischen den am Konflikt Beteiligten gefördert.
Die Kampagne hat feine traditionelle Rezepte aus Palästina zusammen gestelllt, welche wir natürlich gerne weiter empfehlen:
Viel Spass beim Ausprobieren!
| Autor: Nicolas Blanchard | 31. März 2008 |
Video von Transfair USA.