Die Nuss, die keine ist

Klaus Steig beleuchtet in seiner aktuellen Reportage, den Cashew-Anbau in Burkina Faso. Den lesenswerten Bericht finden Sie hier: eif_0709_reportage.pdf

Apéro und Zvieri mit Fair Trade-Rezepten

Letzten Mittwoch fand in Bern die Arbeitstagung “Impulse für Kirchenbasare” der Fachstelle OeME statt.

In diesem Rahmen führte ich eine Workshop durch, um bei einem Apéro oder Zvieri gezielt Produkte aus fairem Handel zu verwenden. Die Früchte dieses Workshops wurden den übrigen Tagungsteilnehmern zur Degustation angeboten, worauf sich viele für die Rezepte interessierten. So sollen die Rezepte auch einem breiteren Publikum nicht vorenthalten werden:

Apéro-Rezepte:

Datteln mit Mascarpone-Füllung
Curry-Popcorn
Za’tar-Gebäck
Mango-Senf-Dip
Bisap-Getränk

Zvieri-Rezepte:

Exotisches Früchtebrot
Frucht-Crème-Törtchen
Fair Trade-Brownies
Gebrannte Cashew
Mate cocido

Cashew: die unbekannte Nuss - oder doch nicht?

Die Cashews fungieren im gebana-Shop unter der Rubrik Nüsse. Doch eigentlich handelt es sich botanisch gesehen gar nicht um Nüsse, sondern um Samen. Die meisten Cashewnuss-Geniesser kennen auch den Cashew-Apfel nicht. Dieser ist eine sogenannte Scheinfrucht, eine fleischige, sehr saftige Frucht mit eigentümlichen Geschmack. Am Fruchtende wächst eine einzige Cashewnuss, die in einem aufwändigen Prozess aus ihrer Schale gelöst werden muss. Die Arbeitsschritte werden auf der Homepage der Kooperative Wouol, welche für die gebana Cashews herstellt beschrieben: http://www.wouol.org/produits_eng.htm Kennt man den Herstellungsprozess der Cashews, kann man sie noch bewusster geniessen.