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Um auf den internationalen Tag des Fair Trade Frühstücks aufmerksam zu machen, wurde unter anderem ein ein Flashmob . Dieser Tag lief im Rahmen der Aktion „Fair Trade Breakfast”, die vom 19. April bis zum 23. Mai durchgeführt wird und von den verschiedensten Firmen und Organisationen unterstützt wird. Weitere Infos zu dieser Aktion erhalten Sie unter www.fairtradebreakfast.ch.

Die Vorgaben für den Flashmob waren simpel: Besammlung am Samstag, 8. Mai um 11.00 in der Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs Zürich. Nachdem das Signal (in unserem Fall eine Trillerpfeife) ertönt, setzen sich alle Teilnehmer um die aufgestellte Kaffeetasse und Frühstücken für 5 Minuten, selbstredend mit fair gehandelten Zutaten.

Schon am Freitagabend trafen sich zwei gebana-Mitarbeiterinnen zum gemeinsamen T-Shirt-Gestalten, damit das anwesende gebana-Team, inklusive des erfreulicherweise zahlreich vertretenen Nachwuchses, einheitlich auftreten kann.

Am Morgen des 8. Mai beim Treffpunkt angekommen, mussten wir uns zuerst orientieren. Es hatte im Aufruf geheissen, dass wir uns bei der Kaffeetasse versammeln, welche wir aber vergebens suchten. Schon bald aber waren alle Spekulationen vergessen. Denn kurz nach 11.00, noch vor dem Signal, konnte man die ersten Decken erblicken, welche inmitten der grossen Bahnhofshalle ausgelegt wurden und dem Überaschungsmoment ein wenig die letzte Spannung raubten. Beim Ertönen der Trillerpfeife hatten sich schon viele hingesetzt, sicherlich auch im Wissen, dass 5 Minuten sehr kurz werden könnten für ein ausgiebiges Frühstück, was sich später auch bewahrheiteten sollte.

Unsere dreizehn-köpfige gebana-Truppe, klar erkennbar durch die gelben T-Shirts, setzte sich in kreisförmiger Anordnung auf die mitgebrachten Decken. Schnell waren die Zutaten ausgepackt und es wurde alles verteilt und geteilt. Ein kleiner Auszug der Produkte: Quinoa Müesli, warmer Kaffee, Orangensaft, Reiswaffeln mit Schokobrotaufstrich (klarer Favorit der jüngeren Generation), Bananen,…
Kaum hatten wir uns eingerichtet, die ersten Bissen verzehrt und zwei, drei Schlücke Kaffee getrunken, ertönte wiederum die Trillerpfeife und wir wurden aus dem gemütlichen Frühstücks-Traum in die Realität der hektischen Hauptbahnhofsstimmung zurückgeholt. Die Decken wurden verpackt, die Zutaten versorgt und die Nutella-Mäuler geputzt.

Zusammenfassend kann man den Anlass meiner Meinung nach als sehr gelungen einstufen. Er erreichte niemals die Popularität einiger vorangegangener Flashmobs. Bedingt war dies hauptsächlich durch zwei Faktoren: Samstagmorgen schlafen viele Leute noch aus und im Hauptbahnhof ist noch nicht so viel los, zweitens ist der Anlass nicht für viele Jugendliche interessant, die als Haupt-Zielpublikum für Flashmobs gelten. Doch es hat uns Spass gemacht, doch in einige verdutzte Gesichter zu schauen. Es haben es sicher alle genossen, mal in einer etwas unüblichen Atmosphäre zu frühstücken.

Was ist ein Flashmob?

Übers Internet - meist Facebook, da sich dieses besonders gut eignet - werden Leute zusammengetrommelt, welche sich an einem bestimmten Tag an einem gemeinsamen Ort treffen. Sobald nun das im Voraus abgemachte Signal ertönt, spielen alle Beteiligten ein Sujet bzw. zeigen ein gleiches Verhalten, das je nach Motto variieren kann. Es kann dies ein „Freeze” sein (alle frieren in Ihrem momentanen Bewegungsablauf ein und bewegen sich nicht mehr weiter), ein kollektives „sich-auf-den-Boden-setzen”, ein gleichzeitiges Telefonat aller Beteiligten über dasselbe Thema, und vieles mehr. Interessant daran ist, dass sich die Teilnehmer oftmals vorher nicht kennen, sie erhalten dadurch aber einen Zusammenhalt, können zusammen etwas bewegen und somit ein Zeichen setzen. Dies nennt die moderne Sprache einen Flashmob (auf deutsch etwa aufgewiegelte Volksmenge).

Velos für Afrika

Velos für AfrikaAm kommenden Donnerstag, am 7. Mai, sammeln das Warenhaus Loeb, die Liebefelder Recycling-Werkstätten Gump- & Drahtesel sowie der «Bernerbär» von 8 bis 20 Uhr auf dem unteren Berner Waisenhausplatz altgediente oder ausgediente Berner Velos für die Schiffsreise nach Afrika. Um 17.30 Uhr werden für «Velos für Afrika» im Loeb, 2.Stock, zudem exklusive Kult- & Kunst-Velos von Ted Scapa und Matthias Winkler öffentlich versteigert. Die Kult-Objekte stehen zuvor zum Anschauen und Abwägen auf dem Waisenhausplatz.

Bringen Sie Ihr altes Velos – fahrtüchtig oder nicht, egal! – als Spende vorbei. Lassen Sie sich als Dank mit kleinen Köstlichkeiten aus Burkina Faso verwöhnen und von «Velos für Afrika» und Partnerorganisationen informieren und beraten.

Die Berner Recycling-Werkstätten Gump- & Drahtesel sammeln seit über 15 Jahren schweizweit über 7000 im Norden ausgemusterte Velos pro Jahr. Sie bereiten sie dann samt Ersatzteilen für den Export per Schiff nach Burkina Faso, Eritrea oder Ghana auf. Dort sind sie als Transportmittel hochwillkommen.

«Velos für Afrika» bietet so Menschen ohne Erwerbsarbeit in der Schweiz berufliche Qualifizierung und Integration durch Arbeit, Bildung und Coaching an. Gleichzeitig entstehen auch im Süden neue Arbeitsplätze im Bereich Velomontage, Veloreparatur und Velovertrieb. Aus «Veloschrott» in Norden werden nachhaltige Start-ups im Süden! Zudem fördern und sichern die Schweizer Drahtesel in Afrika als berufliches und privates Transportmittel die erdölunabhängige und CO2-freie Mobilität und sorgen für Einkommen.

Die gebana ihrerseits unterstützt ihre Bauernkooperativen in Burkina Faso mit Velos von Gump- & Drahtesel. Am Donnerstag 7. Mai finden Sie die gebana auf dem Waisenhausplatz in Bern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Weitere Informationen: http://stiftung.inettools.ch/upload/dokumente/loeb_flyer_a5_ezs.pdf

Internationale Messe in Stuttgart vom 2.-5. April

Fair Handels Messe 2009 in StuttgartVom 2. bis 5. April findet die Messe FAIR HANDELN 2009 zum ersten Mal im neuen Rahmen auf der Messe Stuttgart statt. Begleitet wird die FAIR HANDELN wird von einem attraktiven Kongressprogramm. Namhafte Referenten und Experten aus Politik und Wirtschaft informieren über Trends und Potenziale alternativen Handelns.

Aber nicht nur als einzigartiger Branchentreffe der Fair Handelsszene soll die von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Würtemberg (SEZ) initiierte Messe dienen. Sie soll auch dazu beitragen, breite Bevölkerungskreise sowie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Herausforderungen unserer Zeit aufmerksam zu machen. Lösungsansätze sollen erkannt werden und Möglichkeiten für ein global verantwortungsvolles und nachhaltiges Handeln bekannter gemacht werden.

Auch die gebana ist vor Ort mit einem Stand vertreten. Über einen Besuch und ein persönliches Gespräch würden wir uns sehr freuen!

Mehr zur Messe unter www.fair-handeln.com

SWISS FAIRTRADE an der NATUR Messe in Basel

SWISS FAIRTRADE, die Interessenvertretung des fairen Handels in der Schweiz, präsentiert sich vom 19. bis 22. Februar 2009 an der NATUR im Messezentrum Basel, Halle 4. Die gebana ist Mitglied von SWISS FAIRTRADE.

Swiss Fairtrade ist der Zusammenschluss der führenden Akteure, welche sich in der Schweiz für gerechte Handelsbeziehungen mit den Menschen im Süden einsetzen. In einer Zeit, wo Nachhaltigkeit bei Produktion und Konsum einen Boom erleben, bürgen die 18 Mitglieder des Vereins SWISS FAIRTRADE mit ihrem Namen dafür, dass dort, wo Fair Trade draufsteht auch Fair Trade drin ist: Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung, Association Romande des Magasins du Monde, Associazione Botteghe del Mondo, Brot für alle, Caritas Schweiz, claro fair trade ag, Erklärung von Bern, Fastenopfer, Fondation TerrEspoir, gebana ag, HEKS, Helvetas, Max Havelaar-Stiftung (Schweiz), Oikocredit, Label STEP, terrafair, Zur Kalebasse. An der NATUR, der Messe für nachhaltige Lebensstile, zeigen sie mit einem Gemeinschaftsstand die Vielfältigkeit des fairen Handels auf.

Im Rahmen des muba NATUR Forums am Samstag, 21. Februar, von 11.45 bis 12.25 zeigen Markus Staub, Vorstandsmitglied bei SWISS FAIRTRADE und Miges Baumann, Leiter Entwicklungspolitik bei Brot für alle, wie fairer Handel gerade auch in Krisenzeiten die Lebensbedingungen von Produzentinnen und Produzenten im
Süden verbessert (Halle 2.1, E03). Am Sonntagnachmittag, 22. Februar wird Amanda Ammann, Botschafterin von
SWISS FAIRTRADE und Miss Schweiz 2007, am Stand präsent sein und in der NATUR Lounge über ihre Visionen und ihr Engagement für den fairen Handel sprechen.

Während der ganzen Messe kann das interessierte Publikum am SWISS FAIRTRADE Stand bei einer Tasse fairen Bio-Kaffees alles über die Aktivitäten der Mitgliedsorganisationen erfahren, sich von der Vielfalt fair gehandelter Produkte überzeugen oder vom Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung zu fairem Reisen beraten lassen.

Weitere Informationen:http://www.swissfairtrade.ch/

10 Jahre Public Eye in Davos

Am 28. Januar 2009 feiern die Public Eye Awards ihr 10-jähriges Jubiläum. An der Davoser Gegen-Gala zum Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) erhalten die ökologisch oder sozial unverantwortlichsten Konzerne wieder einen der berühmt-berüchtigten Schmähpreise. Die Organisatoren fordern damit rechtlich bindende Regeln für transnationale Konzerne.

Zugleich wird erstmals der mutigste Mitarbeitende für vorbildliches Engagement in seiner Firma geehrt. Und auf www.publiceye.ch kann jeder mitbestimmen, wer als übelster Konzern den Publikumspreis 2009 gewinnt. Stimmen auch Sie ab vom 15. bis am 27. Januar.

Der aktuelle «Bond-Bösewicht» Anatole Taubman moderiert den WEF-kritischen Traditionsanlass, den die Erklärung von Bern neu gemeinsam mit Greenpeace Schweiz organisiert. Für die Eröffnungsreden konnte der deutsche Polit-Doyen Heiner Geissler sowie SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer gewonnen werden. Für satirische Einlagen sorgen Beat Schlatter und Patrick Frey.

Weitere Informationen unter http://www.publiceye.ch/de/p63000139.html