| Autor: Adrian Widmer | 27. März 2009 |
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise geht auch an der gebana nicht spurlos vorbei. Im Schatten der Geschehnisse an den internationalen Finanzmärkten haben die Finanzinstitute ihre Kreditvergabepolitik massiv verschärft. Dies führt in der gesamten Realwirtschaft zu Liquiditätsengpässen. Es werden kaum mehr Kredite vergeben, respektive nur mit sehr hohen Zinssätzen. So sind 13% und mehr Prozent keine Seltenheit mehr.
Konkret spüren wir diese Problematik bei der Aufnahme von Geldmitteln für gebana Afrique, gebana Maghreb und gebana Brasil. Die Mittel werden für die Vorfinanzierung von Saatgut und Betriebsmittel der Bauern, aber auch für die sofortige Bezahlung der Ware nach der Ernte benötigt. Zwischen der Ernte und der Bezahlung von Grosskunden vergehen zum Teil bis zu 12 Monate. Diese Zeitspanne muss die gebana überbrücken.
Um die globale Geldknappheit zu umgehen und den Betrieb unserer Partner vor Ort aufrecht zu erhalten, haben wir Sie, unsere geschätzten Kundinnen und Kunden angeschrieben und um eine Handelsfinanzierung gebeten. Mit grossem Erfolg! So sind bis heute knapp 2 Millionen Schweizer Franken zu einem durchschnittlichen Zinssatz von 5% zusammengekommen. Ihre Handelsfinanzierung sichert den Marktzugang für unsere Kleinbauern im Süden auch in der Krise.
An dieser Stelle wollen wir uns herzlich für Ihre grosse Unterstützung bedanken. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit solch treuen Kunden wie Ihnen, die Krise meistern werden. Es macht uns Freude zu sehen, dass unser Motto „Die Brücke vom Bauern zu Ihnen“ dank der Handelsfinanzierung auch in umgekehrter Richtung funktioniert!
Herzliche Ostergrüsse wünscht die gesamte gebana Familie!
| Autor: Simon Brassel | 27. Januar 2009 |
Wir suchen dringend ein neues Büro. Wer hat vielleicht einen Tipp?
Das neue Büro sollte eine Fläche von etwa 120m2 bis 150m2 haben und max. 320.-/m2/Jahr kosten.
Wir suchen in der Umgebung vom Hauptbahnhof Zürich.
Wir sind für jeden Tipp dankbar!
Tipps bitte direkt an s.brassel@gebana.com
| Autor: Jason Batalla | 21. Oktober 2008 |
Jason Batalla arbeitet seit anfangs Jahr bei der gebana. Er wohnt und arbeitet in Manila (Philippinen) und unterstützt die gesamte gebana Familie in IT- und Webprojekten. Von Juli bis September 2008 besuchte Jason die gebana Schweiz und die gebana Brasil. Es ist ein aktiver Versuch der gebana für einen Brain Gain.
Als (einen) “Brain Drain” bezeichnet man die Emigration besonders ausgebildeter oder talentierter Menschen aus einem Land. Meist aus dem Süden in den Norden. Dies betrifft vor allem Akademiker und ausgebildete Facharbeiter. Quelle Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Brain_drain
Neu ist der Begriff “Brain Gain”. Damit wird der Effekt bezeichnet, wenn Menschen ins Ausland gehen, dort lernen und später wieder heimkehren um das Wissen und das Erlernte im Herkunftsland zu nutzen.
Hier nun Jason’s Erfahrungsbericht:
Going to Switzerland and Brazil is a dream come true to me and gebana made it possible. I have been working for 4 years in Manila, Philippines in different IT companies under different projects but when gebana offers me a job on fair trade, I have not had second thoughts on saying yes. I grew up in a small town called Legazpi City in Bicol Region, where my father did farming on our small farmland. Way back then, I don’t know about fair trade. All I know is that the products we produced are sold to the market in order for us to get through the day and have a new seed to plant. I’ve been working in gebana for six(6) months now and I’ve seen a clear picture of fair trade.
| Autor: Mirjam Güntert | 27. September 2008 |
Dass es die gebana AG heute, 10 Jahre nach ihrer Gründung im Jahr 1998, noch immer gibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Gestählt in einem schwierigen Marktumfeld und gestärkt durch zahlreise Krisen steht das Fundament der gebana nun aber stabiler als je zuvor, was bedeutet, dass wir nicht nur überlebt haben, sondern auch zuversichtlich in die Zukunft blicken können und bereit sind den fairen Handel in den kommenden Jahren weitere wichtige Schritte vorwärts zu bringen. Und die gebana wäre nicht die gebana, wenn sie diese Tatsache nicht als Anlass für eine würdige Geburtstagsfeier mit ihren Freunden und Partnern, Aktionären und Unterstützern, sowie den gegenwärtigen und ehemaligen Mitarbeiten genommen hätte. So trafen sich am Samstag, 13. September 2008, rund 160 Personen im Eisenwerk in Frauenfeld, um im gemütlichen Rahmen drei spannenden Reden zu lauschen, ein feines Abendessen zu geniessen und daraufhin bei Live-Musik Gedanken auszutauschen oder gar das Tanzbein zu schwingen.
![]() |
| Die gesamte gebana Crew, inkl. ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter |
Mit einem Vortrag über die ethischen Grundlagen des Fairen Handels wandte sich Ethikprofessor Prof. Dr. Hans Ruh nach dem Apéro (mit feinen gebana-Cashewnüssen) an die Gäste. Entscheidend sei nicht nur der Wille Gutes zu tun, so Prof. Ruh, sondern dieser Wille so in die Tat umzusetzen, dass er in unserem System die grösstmögliche Wirkung entfalten kann. Daraus lasse sich die kontroverse Handlungsdevise „Tue Gutes, sprich darüber und verdiene Geld damit!” ableiten. (Bücher von Hans Ruh: Die Zukunft ist ethisch - oder gar nicht, und Ethik im Management)
Als Zweiter trat gebana-Mitgründer und Verwaltungsrat Peter Teuscher ans Rednerpult. Er bemerkte, dass nur 44 % der neu gegründeten Handelsunternehmen die ersten 10 Jahre überleben und betonte sogleich, weshalb die gebana zu dieser erfolgreichen Minderheit gehöre: „Die Erfolgsfaktoren der gebana waren und sind die Menschen in der Produktion, in den Produktions gebanas und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gebana Schweiz. Hinzu kommt die Ausdauer und das nötige Geld.”
Nach einem stärkenden Abendessen schloss Ursula Brunner den offiziellen Teil der Geburtstagsfeier mit einer bewegenden Rede ab. Dabei erinnerte Sie an die ideelen Wurzeln der gebana, die im von ihr und ihren Frauenfelder-„Bananenfrauen” in den 70er Jahren begonnen Kampf gegen die herrschenden Ungerechtigkeiten im Nord-Süd Handel zu finden sind (die Geschichte dieses Kampfes gibt es in Buchform - „Bananenfrauen” von Ursula Brunner - und ist im Webshop erwerbbar).
Die drei Reden regten zum Diskutieren an, wozu der gemütliche Teil des Abends auch reichlich genutzt wurde. Und so war die Nacht schon weit fortgeschritten als die Letzten die Feier verliessen, einig in der Überzeugung, dass die gebana in 10 Jahren wieder Grund für ein solches Fest haben soll.
Herzlichen Dank an Alle fürs kommen und die tolle Stimmung!
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| Autor: Nicolas Blanchard | 14. März 2008 |
In unserem neuen bio&fair blog berichten wir über unsere Projekte, Kleinbauern und Beteiligte im Süden und im Norden. Wir wollen damit den fairen Handel dem Endkonsumenten in Europa noch näher bringen und der Frage nach gehen, was fairer Handel bewirken kann und was nicht. Dieser Blog hat Platz für Erfahrungsberichte, Meinungen - aber auch Persönliches.
Gerne laden wir u nsere KundInnen, Investoren und BesucherInnen unserer Website zu einem konstruktiven Dialog ein. Wir freuen uns auf euer Feedback.