| Autor: Sandra Dütschler | 28. April 2010 |
Zu Ostern konnten unsere Schweizer KundInnen ein Bio-Lamm von der Familie Flepp aus Curaglia im Bündnerland bestellen. Bauer Marius Flepp berichtet von der Zusammenarbeit:
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Anfangs Jahr wurde ich angefragt ob ich interessiert wäre, meine Biolämmer als Osterlämmer über die Gebana Zürich zu vermarkten. Zuerst musste ich mir Klarheit verschaffen und mich orientieren was hinter den Namen „Gebana” steht. Ein kurzer Besuch auf die Hompage, und mir war klar, dass Gebana eine gute und seriöse Organisation ist. So stimmte ich der Anfrage gerne zu. Kurz darauf besuchte Simon Brassel unseren Betrieb um die Herkunft der Lämmer kennenzulernen.
Das Organisatorische verlief schnell und reibungslos. Die Zusammenarbeit mit Gebana war angenehm und sehr professionell. Bio und fair wird nicht nur propagiert, sondern auch gelebt. Um den Kunden gerecht zu werden, wurden wir durch Sandra Dütschler auf jedes kleinste Detail aufmerksam gemacht. Gebana organisierte die Bestellungen, stellte das Verpackungsmaterial, Adressen und Frankatur zur Verfügung, was uns die Arbeit sehr vereinfachte.
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Dieses neue Angebot fand bei den Kunden von Gebana grossen Anklang und so wurden wir, sehr zu unserer Freude, von der Anzahl Bestellungen regelrecht überrumpelt. Da der Dorfmetzger in der Osterwoche nicht so viel Kapazität hatte, mussten wir einen Teil der Bestellungen um eine Woche vordatieren. Zum Glück waren einige Kunden damit einverstanden. Leider klappte diese erste Sendung nicht überall optimal. Die Poststelle in Curaglia, die um solche Aufträge froh ist, hat die Pakete sehr sorgfältig verladen. Doch leider war dies in der Verteilzentrale nicht immer der Fall. Einige Etiketten wurden offenbar zerrissen, was die rechtzeitige Auslieferung verzögerte. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Nachdem Gebana mit der Post nochmal Kontakt aufgenommen hat, klappte die zweite Sendung zu unserer Zufreidenheit.
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An diesem Projekt hatten wir grosse Freude, sind um einige Erfahrungen reicher geworden und hoffen, dass auch die Kunden mit unserem Lammfleisch zufrieden sind. Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen.
Mit freundlichen Grüssen Familie Marius Flepp
| Autor: Simon Brassel | 5. August 2009 |
In unserem Sommermailing stellten wir unter anderem einen handgemachten Radioempfänger vor - gefertigt in Südafrika aus Getränkedosen und Draht. Im Namen der Produzenten bedanken wir uns herzlich für das grosse Interesse und die zahlreichen Bestellungen und möchten die Gelegenehit nutzen, dieses Projekt an dieser Stelle kurz vorzustellen.
Streetwires entstand im Jahr 2000 dank der Initiative einer kleinen Gruppe südafrikanischer UnternehmerInnen und Kunsthandwerker. Hauptziel des Projektes ist die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und des tiefen Bildungsstandes, die bei der schwarzen Bevölkerung besonders stark verbreitet sind. So will Streetwires mit der Herstellung von Gegenständen aus Draht – ein Kunsthandwerk, das gewöhnlich im informellen Sektor ausgeübt wird – stabile Verdienstquellen und Ausbildungsmöglichkeiten schaffen. Das Produktions- und Ausbildungszentrum in Kapstadt, das zur Zeit gegen 120 Künstlerinnen und Künstler zählt, ist landesweit als Pilotprojekt anerkannt.

Die Radiokünstler aus Südafrika sind fussballbegeistert
Ein besonderes Anliegen gilt alleinstehenden Frauen und Jugendlichen ohne Schulabschluss. Streetwires ist es bereits gelungen, mehrere unqualifizierte HandwerkerInnen derart zu befähigen, dass sie heute für verantwortungsvolle Aufgaben (z.B. Verwaltung, Marketing, Qualitätskontrolle…) zuständig sind. Drahtartikel werden meist nur von Männern hergestellt. Bei der Produkteentwicklung nimmt Streetwires speziell Rücksicht auf Frauenförderung: Dank der Verzierung der Gegenstände mit Perlen steigt die Zahl der Arbeitsplätze für Frauen stetig. Ferner plant Streetwires, dezentralisierte Handwerks-Gruppen mit dem Aufbau eines Netzwerkes zu unterstützen.
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| Autor: Simon Brassel | 18. März 2009 |
Gebana-Rohwaren sind in den unterschiedlichsten Produkten enthalten. So enthält beispielsweise Rivella Gelb gebana bio&fair Sojaserum, welches bei der Produktion von Bio-Tofu in Deutschland anfällt und bei Cremen von Bodyshop bildet bio&fair Sojaöl von gebana Brasilien die Grundsubstanz.
Zu Ostern bieten wir ein neues Produkt mit gebana Beteiligung an: Schweizer Bio-Eier. Zur Herstellung von Bio-Eiern wird Bio-Soja als Futtermittel verwendet. Diese Soja wächst nicht in der Schweiz, sondern wird aus China, Brasilien und Osteuropa importiert. In Brasilien produziert beispielsweise ein einzelner Betrieb rund die Hälfte der landesweiten Bio-Soja. Dies entspricht der doppelten Menge, welche die 400 Kleinbauernfamilien der gebana Brasilien anbauen. Damit werden bei Bio-Ostereiern neben dem Einhalten von Biorichtlinien auch soziale Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne zum Thema.
Unsere Ostereier stammen von Schweizer Bio-Betrieben, welche ihr Futtermittel von der Mühle Lehmann beziehen. Da die Mühle Lehmann Kunde von gebana Brasilien ist, erhalten diese Betriebe bio&fair Sojapresskuchen. Bei diesen Eiern sind also nicht nur die Hühner glücklich, sondern auch die Kleinbauernfamilien, denen die gebana auch für ihre Soja zweiter Qualität einen angemessenen Fairtrade-Preis bezahlt. Erstaunlicherweise ist sogar die Ökobilanz der gebana Soja trotz dem weiten Schiffstransport sehr gut - dank dem Klima und der Handarbeit. Eine Studie dazu finden Sie unter www.gebana.com.
| Autor: Nicolas Blanchard | 23. September 2008 |
Gestern am 22. September erschien ein Artikel über gebana Afrique im St. Galler Tagblatt. Ab heute ist er online verfügbar: http://www.tagblatt.ch/…/art149,717021
Lagerchef Mahamadi Traoré weist stolz ins Mango-Lager der Produzenten-Kooperative TON, in dem einige Kisten frische Mangos auf ihre Auslese und Weiterverarbeitung in der Trocknungsanlage warten. Seine Kollegin Fati Ouedraogo ist in dem mit Wellblech gedeckten Lagerraum damit beschäftigt, jede einzelne Frucht von Hand zu drehen und auf ihre Konsistenz hin zu überprüfen; überreife und darum für die Trocknung zu weiche Mangos sortiert sie aus. Die 1991 gegründete Vereinigung von heute 33 Mango-Produzenten in Niangoloko, Burkina Faso, habe ein hartes Stück Arbeit bereits geschafft, sagt TON-Koordinator Issaka Sommandé. Die Kleinbauern schweissten 2007 bereits 25 Tonnen Trockenmangos für den Export nach Europa in Plastikbeutel ein. Im Jahr 2000, als die Zusammenarbeit mit dem Zürcher Fairhandelsunternehmen Gebana AG begann, waren es zwei Tonnen.
Laut Issaka bringt die Trockenmango-Produktion den 430 TON-Angestellten – mehrheitlich Frauen – ein Einkommen, das mit umgerechnet Fr. 2.50 pro Tag 20% über dem Jahresdurchschnittseinkommen von 500 Fr. in Burkina Faso liegt. Im Schatten der Bäume auf dem TON-Gelände zeugen die zahlreichen Töffs vom Entwicklungspotenzial der Kleinkredite, welche die Kooperativen-Mitglieder aus einem Fonds ihrer Organisation beziehen können.
Der Leiter der Kooperative unterstreicht, dass die erwirtschafteten Einkünfte inklusive der 24 000 Fr. Prämien den Kooperative-Mitgliedern «ein normales Leben erlauben». Diese Prämien wurden TON 2007 aufgrund des Max-Havelaar-Labels für fairen Handel unter anderem von Coop via Gebana Afrique ausbezahlt. Die Kooperative, bei der 154 Bauernfamilien Mitglied sind, verwendete die Prämie für den Kauf von Schulmaterial, für Impfungen der Kinder gegen Tetanus, Diphterie und Polio sowie für die Anschaffung einer Getreidemühle. Weiter erlaube die Prämie, Finanzreserven zu bilden, um den Unterhalt der Maschinen und der Trocknungsanlagen zu sichern.
Das Gedeihen der Kooperative TON ist eng verknüpft mit der Handelspartnerschaft der TON-Mangobauern mit Gebana Afrique. Das Handelsunternehmen mit Sitz in Zürich schlägt eine Brücke zwischen den Bauern und den Konsumenten in der Schweiz. David Heubi, Geschäftsleiter von Gebana Afrique, fungiert dabei als Marktöffner für die Kleinbauernfamilien. «Wir kaufen die Trockenmangos von unseren Partnern – insgesamt arbeiten wir in Burkina mit sechs Kooperativen zusammen – und kümmern uns um den Absatz in Europa, vorab in der Schweiz.» Das Exportvolumen von biologischen und fair gehandelten Mangos sei so innert fünf Jahren mehr als verzehnfacht worden. Diese enorme Steigerung habe vor allem dank dem Einstieg von Schweizer Grossverteilern realisiert werden können.
Die Gebana AG wird 2008 über den Direktversand in der Schweiz mit voraussichtlich 5,5 Tonnen mehr als doppelt so viele Abnehmer für getrocknete Mangos finden als 2006. Einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieses Wachstums – Gebana setzt bewusst auf eine Wachstumsstrategie – sei dem fairen Handel und der Zertifizierung der Mangos mit dem Max-Havelaar-Gütesiegel zu verdanken, sagt Heubi. «Ohne dieses Label hätten wir den Zugang zum Schweizer und europäischen Markt nicht in diesem Ausmass geschafft.»
Gebana um Verwaltungsratspräsident Adrian Widmer freut es um so mehr, als die Erfolgsgeschichte der Mangos belegt, dass der Markt offensichtlich in der Lage ist, wirtschaftliche, ökologische und soziale Werte zu bezahlen; Werte notabene, die Kleinbauernfamilien und lokale Weiterverarbeiter wie die Kooperative TON in Burkina Faso schaffen.
http://www.tagblatt.ch/aktuell/wirtschaft/tb-wi/art149,717021
| Autor: Nicolas Blanchard | 14. Mai 2008 |
Es ist bereits Tradition: Alljährlich an den Pfingsten sind wir mit einem Stand an der Afropfingsten in Winterthur vertretten. Es war ein farbenfroher Markt mit viel Musik und gut gelaunten Menschen.
Das Interesse an unserern bio&fair Produkten überstieg all unsere Erwartungen. Unsere Mangos waren so begehrt, dass sie bereits am Samstagmittag ausverkauft waren.
Hier ein paar wunderschöne Eindrücke von den Afropfingsten von incuboy auf Flickr. Unbedingt ansehen!
| Autor: Seraina Peña | 2. Mai 2008 |
Auffahrt ist vorbei - Pfingsten steht vor der Tür und damit auch Afropfingsten. Das Festival bietet mit seiner Vielzahl an Veranstaltungen rund um Afrika die ideale Gelegenheit, sich langsam, aber sicher auf den Sommer einzustellen.
Auch die gebana ist wieder mit einem Stand am Welt-Bazar vertreten und bietet hauptsächlich Produkte aus Afrika zum Verkauf an. Gezielte Sucher finden uns an der Metzggasse. Der Markt ist folgendermassen geöffnet:
Freitag, 9. Mai von 12h - 21h
Samstag 10. Mai, von 10h - 21h.
Natürlich freuen wir uns auf möglichst viele Besucher in Winterthur.
Mehr Infos zu Afropfingsten finden Sie unter: www.afro-pfingsten.ch
| Autor: Nicolas Blanchard | 25. April 2008 |
Für den interessierte KonsumentIn ist es immer schwieriger, im Labeldschungel den Durchblick zu behalten. Informationsplattformen im Internet bieten Abhilfe. Folgend ein paar empfehlenswerte Links:
Schweiz:
Deutschland:
| Autor: Seraina Peña | 11. April 2008 |
Quinoa-Liebhaber haben sicherlich bemerkt, dass die gebana seit kurzem eine grössere Vielfalt an Quinoa-Produkten anbietet: rote Quinoa-Körner, Quinoa-Flocken, Quinoa-Pops und Quinoa-Müesli der jungen Firma swipala sind dazu gekommen. Swipala steht in direktem Kontakt mit Kleinproduzenten in Bolivien. Der Name setzt sich zusammen aus dem S für die Schweiz und whipala, der Bezeichnung der regenbogenfarbenen Flagge der indigenen Bevölkerung der Andenländer.
Spanischsprechende finden unter http://revista.serindigena.cl/ Informationen zur Symbolik der Flagge.
Quinoa wird oft als das Korn für Vegetarier gepriesen, denn es enthält sehr viel Eiweiss: “Die Quinoapflanze wird als das “Gold der Inkas” bezeichnet. Sie besitzt große Mengen an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Tatsächlich hat die Quinoapflanze weitaus höhere Nährstoffwerte als Getreide. Mit 13 bis 22 Prozent Eiweißanteil gehört sie zu den proteinreichsten Gemüsesorten. Zudem ist ihre Aminosäurenzusammensetzung perfekt ausgewogen. Sie entspricht den Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation). ” http://www.swipala.com/
| Autor: Nicolas Blanchard | 3. April 2008 |
Palästina ist eines der Mutterländer der Olivenbaumkulturen am östlichen Mittelmeer. Darauf sind die Palästinenser stolz und viele Familienbetriebe verdienen ihren Lebensunterhalt bis heute mit der Ölherstellung. Unser feines, kalt gepresstes (Extra Vergine) bio&fair Olivenöl hat eine kräftige Farbe und passt mit seinem würzigen Geschmack vorzüglich zu allen Köstlichkeiten der mediterranen Küche.
Unser bio&fair Olivenöl aus Palästina importieren und lizenzieren wir gemeinsam mit der Olivenöl Kampagne. Die Olivenöl Kampagne ist eine Gruppe, Frauen und Männer, die sich von der nahöstlichen Tragödie betroffen fühlen und sich engagieren wollen. Einzelne bauen seit Jahrzehnten an langfristigen, Grenzen überschreitenden Projekten mit, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Erziehung, Frauenförderung und Landwirtschaft. Mit dem Gewinn aus der Freiwilligenarbeit und dem Solidaritätsfranken werden Kleinbauern sowie verschiedene Hilfsprojekte in Palästina unterstützt und die Verständigung zwischen den am Konflikt Beteiligten gefördert.
Die Kampagne hat feine traditionelle Rezepte aus Palästina zusammen gestelllt, welche wir natürlich gerne weiter empfehlen:
Viel Spass beim Ausprobieren!
| Autor: Nicolas Blanchard | 17. März 2008 |
Seit nun mehr als fünf Jahren betreibt die gebana erfolgreich einen Direktversand in der Schweiz. Biologische Produkte werden ohne Zwischenhandel importiert und direkt an die Endkonsumentinnen und Konsumenten verkauft – treu dem Grundsatz der Brücke vom Kleinbauern zu Ihnen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Gegensatz zum Grosshandel ist der Absatz des Kleinbauern nicht nur von einigen wenigen Grosskunden abhängig, sondern von einer Vielzahl an Endkonsumentinnen und Konsumenten.
Im November 2007 machten wir unseren ersten grossen Schritt Richtung Norden: Mit unserer Weihnachtskampagne konnten wir vom neuen Lager in Süddeutschland aus acht Tonnen Datteln direkt an deutsche und österreichische Haushalte verkaufen. Dank der Ausdehnung des Direktversandes in die Europäische Union kann die Existenz der Kleinbauern auf noch breiterer Ebene abgesichert werden.
Der Schritt in die EU war nicht ganz einfach: Landwirtschaftlichen Produkten werden hohe Hürden und Importbarrieren gestellt. Für den weiteren Ausbau in Europa wurde deshalb eine Vertriebsinfrastruktur in Süddeutschland aufgebaut. Das Sortiment umfasst zurzeit Datteln, getrocknete Früchte, Cashewnüsse, Kaffee und Olivenöl – alles streng biologisch angebaut und fair gehandelt. Neben Deutschland und Österreich werden mittelfristig auch Frankreich, die Beneluxländer und England beliefert.