| Autor: Nicolas Blanchard | 29. Oktober 2008 |
Voranzeige für Gruppenreise
terrafair* fördert den Fairen Handel durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit und gibt u.a. ein Magazin heraus für Nachhaltigkeit in Produktion, Handel und Konsum.
*terrafair ist die Nachfolgeorganisation der Arbeitsgemeinschaft für Gerechten Bananenhandel (Verein gebana).
Im Rahmen dieser Arbeit plant terrafair im März 2009 eine Gruppenreise in die Dominikanische Republik durchzuführen, mit dem Schwerpunkt :
Die Reise bietet die Möglichkeit, an der Basis der Kakaoproduktion die Arbeit der Kleinproduzenten kennen zu lernen, die vielfältigen Probleme und Schwierigkeiten, sowie den Nutzen der fairen Produktion und des Handels mitzuerleben. Wir erfahren etwas über ihre Lebensbedingungen und über die Projekte, die sie realisieren möchten.
Die Begegnungspunkte finden vor allem in der Kakao-, sowie in der Kaffee- und Bananenproduktion statt. Wir werden Zeit haben zur Diskussion untereinander und für Gespräche mit einheimischen Menschen.
“Wir werden die Schönheit des Landes geniessen können und etwas über die Geschichte und Kultur des Landes erfahren. Die Reise soll abgeschlossen werden mit einigen Ruhetagen am Meer. Wir stellen uns für diese Reise, die ca 12 Tage dauern wird, 10 - 12 TeilnehmerInnen vor.”
Genauere Auskünfte über das Programm der Reise sind ab anfangs Dezember 2008 erhältlich, und unverbindliche Anmeldungen können Sie ab sofort richten an :
Ursula Brunner, terrafair
Freie Str. 10, 8500 Frauenfeld
Tel. 052 720 17 48 pr. / 052 722 45 39 g (nur vormittags)
Email: Ursula Brunner
| Autor: Jason Batalla | 21. Oktober 2008 |
Jason Batalla arbeitet seit anfangs Jahr bei der gebana. Er wohnt und arbeitet in Manila (Philippinen) und unterstützt die gesamte gebana Familie in IT- und Webprojekten. Von Juli bis September 2008 besuchte Jason die gebana Schweiz und die gebana Brasil. Es ist ein aktiver Versuch der gebana für einen Brain Gain.
Als (einen) “Brain Drain” bezeichnet man die Emigration besonders ausgebildeter oder talentierter Menschen aus einem Land. Meist aus dem Süden in den Norden. Dies betrifft vor allem Akademiker und ausgebildete Facharbeiter. Quelle Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Brain_drain
Neu ist der Begriff “Brain Gain”. Damit wird der Effekt bezeichnet, wenn Menschen ins Ausland gehen, dort lernen und später wieder heimkehren um das Wissen und das Erlernte im Herkunftsland zu nutzen.
Hier nun Jason’s Erfahrungsbericht:
Going to Switzerland and Brazil is a dream come true to me and gebana made it possible. I have been working for 4 years in Manila, Philippines in different IT companies under different projects but when gebana offers me a job on fair trade, I have not had second thoughts on saying yes. I grew up in a small town called Legazpi City in Bicol Region, where my father did farming on our small farmland. Way back then, I don’t know about fair trade. All I know is that the products we produced are sold to the market in order for us to get through the day and have a new seed to plant. I’ve been working in gebana for six(6) months now and I’ve seen a clear picture of fair trade.
| Autor: Seraina Peña | 7. Oktober 2008 |
Um der Bananenbewegung mehr Gewicht zu verleihen, wurde 1988 der Verein gebana - Arbeitsgemeinschaft gerechter Bananenhandel - gegründet. Die gebana feiert 2008 also ein doppeltes Jubiläum: 10 Jahre gebana ag und 20 Jahre Vereinsgründung gebana.
Von Ruedi Looser, Grafiker aus Basel, erhielt die gebana ein bedeutungsvolles Geschenk: ein Poster, welches eine Bananenbrücke von der EU nach Zentralamerika darstellt, auf welcher sich Menschen entgegengehen. Die Brücke vom Bauern zu Ihnen ist auch heute noch das Logo der gebana.
1992: Max Havelaar
Die grossen Schweizer Hilfswerke gründen die Stiftung Max Havelaar. Der „gerechte Handel” erhält allgemeine Bekanntheit und Akzeptanz. Leider wurden die Bananenfrauen bei dieser Gründung in keiner Weise miteinbezogen.
1993 Pablitos
Die Nica-Bananen waren schon von Anfang an mit Problemen behaftet - schlechte Qualität, unregelmässige Lieferungen, etc.. Schliesslich läutete der Machtwechsel in Nicaragua 1990 das Ende der unabhängigen Bananenproduktion ein. Die neue Hoffnung unabhängiger Produzenten fand sich in Costa Rica: Ab 1993 hiessen die Solidaritätsbananen mit einem Aufpreis von 15 Rappen Pablitos.
Ab 1994 verkauften auch die Volg-Läden die Pablito- Bananen mit dem Solidaritätsbeitrag.
1997 wurden Max Havelaar-zertifizierte Bananen aus Ecuador auf den Markt gebracht. Die Pablitos waren jedoch ein Sorgenkind geblieben und konnten letztlich nicht mehr unabhängig produziert werden. So legten die Bananenfrauen ihre jahrelange Bananen- Arbeit nieder.
1998: gebana ag
Und doch ging es weiter, anfänglich nur in den Köpfen, doch im August 1998 wurde der Aufbruch zu neuen Ufern gewagt: Mit einem Aktienkapital von Fr. 150′000.- fand in Frauenfeld die Gründung der gebana ag statt. So wurde ein Instrument geschaffen, um den fairen Handel von der Produktion über die Vermarktung bis zu den KonsumentInnen vorwärts bringen zu können.