| Autor: Nicolas Blanchard | 30. Juni 2009 |
Klaus Steig beleuchtet in seiner aktuellen Reportage, den Cashew-Anbau in Burkina Faso. Den lesenswerten Bericht finden Sie hier: eif_0709_reportage.pdf
| Autor: Mirjam Güntert | 15. Juni 2009 |
Reisebericht aus Burkina Faso, April 2009
Was mich in Burkina Faso erwartet, kann ich nur knapp erahnen. Bereits sind vier Jahre vergangen, seit ich das letzte Mal dort war - vieles wird sich seither verändert haben!
Gestartet hat die gebana in Burkina Faso im Jahr 2000 mit dem Verkauf von 5 Tonnen getrockneten Mangos. Innerhalb der nächsten 7 Jahre konnte die Menge dank des Booms von Fairtrade-zertifizierten Produkten auf 400 Tonnen Mango gesteigert werden. Damit wurde tausenden von Bauernfamilien ein kleines Einkommen gesichert. Die zu optimistische Planung der Grosskunden, verbunden mit dem durch die Finanzkrise ausgelösten Lagerabbau, bewirkte einen drastischen Rückgang der Verkäufe. Im laufenden Jahr werden wir nicht einmal die Hälfte des Rekordumsatzes von 2007 erreichen. Zusätzlich geraten die Mango-Preise massiv unter Druck. Die Boomjahre der Fairtrade und Bio-Trockenmangos sind vorbei.
Das Land ist karg, die Hitze enorm, Wüstenstaub überall - angespannt und mit vielen Fragen im Kopf reise ich von Ouagadougou zu einem Bauerntreffen nach Bobo-Dioulasso. Es gilt, die Bauern über die schlechte Marktsituation in Europa zu informieren und Massnahmen zu diskutieren. Zahlreiche Bauernfamilien werden den Anschluss an den Markt verlieren: Wie können Sie sich das Überleben in einem Land sichern, wo das durchschnittliche Tageseinkommen bei einem Dollar liegt? Werden sie der gebana weiterhin vertrauen? Wir wissen, dass die Bauern diejenigen sind, die am meisten unter dieser Situation leiden.
Das Treffen war wie erwartet angespannt, viele Fragen wurden gestellt und auch mit Kritik an den Kunden und an der gebana wurde nicht gespart. Dennoch scheint es, dass das Vertrauen in die gebana trotz dem schwierigen Marktumfeld bestehen bleibt - gerade auch, weil wir uns der Auseinandersetzung stellen und gemeinsame Lösungen suchen. Ich war tief beeindruckt vom Mut, von der Intelligenz und dem bissigen Humor mit dem die Bauern auf die Situation reagiert haben. Den Tag lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
Fairer Handel ist und bleibt eine Gratwanderung. Er bedeutet für alle Beteiligten immer wieder finanzielle Engpässe und Durststrecken, die es zu überbrücken gilt. Es ist ein langer und fast unmöglicher Prozess, für alle Beteiligten gerechte Ausgangslagen zu schaffen. Er erfordert Geduld und kommt nicht ohne Kompromisse aus. Vertrauensvolle Beziehungen zwischen allen Akteuren der Handelskette ermöglicht es dennoch, in dieser schwierigen Situation zu bestehen und ausgleichend zu wirken.
Mein Gepäck steht bereit. Die Tage in Burkina Faso waren gefüllt mit Erlebnissen, Eindrücken und Bildern - die Menschen, die Farben, das Licht und der blaue Himmel werden mir fehlen. Zurück im Büro in Zürich werde ich nun doppelt motiviert sein und mein Bestes geben, um die getrockneten Mangos zu verkaufen.
| Autor: Nicolas Blanchard | 14. Mai 2009 |
Zurzeit erlebt der Faire Handel einen Boom. Doch er sieht sich auch zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Wie bewältigt er sein eklatantes Wachstum und eröffnet neue Marktfelder? Bietet er überzeugende Antworten für die drängenden ökologischen Fragen? Gelingt es ihm, einen wirkungsvollen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten?
Diesen Themen gehen Carole Schaber und Geert van Dok nach. Sie nehmen die Fairhandels-Akteuer in die Pflicht, gemeinsam neue, bisweilen auch unsichere Wege für mehr Fairness im weltweiten Handeln zu beschreiten. Gleichzeitig fordern sie Politik und Wirtschaft auf, sich glaubhaft für die Anliegen des Fairen Handels zu engagieren. Damit dieser auch künftig eine Erfolgsgeschichte zugunsten benachteiligter Menschen im Süden schreibt.
“Die Zukunft des Fairen Handels” von Carole Schaber und Geert van Dok.
Erschienen im Caritas-Verlag. ISBN 978-3-85592-118-8
| Autor: Sandra Dütschler | 7. Mai 2009 |
Um den Hunger in der Welt zu bekämpfen, muss nicht mehr, sondern anders produziert werden. In der aktuellen WOZ erklärt Urs Niggli, Leiter des Forschungsinstitutes für Biologischen Landbau (FiBL), warum der Biolandbau die Landwirtschaft der Zukunft ist und weshalb den Kleinbauern bei der Frage der Ernährungssicherheit eine tragende Rolle zukommt. Selbst der Weltagrarrat, eine internationale Plattform für Agrarforschung habe erkannt, schreibt Niggli, dass die Zerstörung des Ökosystems die Nahrungsmittelproduktion bedroht und habe den Schutz desselben zur obersten Priorität erklärt.
Lesen Sie hier den Artikel von Urs Niggli: http://www.woz.ch/artikel/2009/nr19/wissen/17858.html
| Autor: Nicolas Blanchard | 6. Mai 2009 |
Am kommenden Donnerstag, am 7. Mai, sammeln das Warenhaus Loeb, die Liebefelder Recycling-Werkstätten Gump- & Drahtesel sowie der «Bernerbär» von 8 bis 20 Uhr auf dem unteren Berner Waisenhausplatz altgediente oder ausgediente Berner Velos für die Schiffsreise nach Afrika. Um 17.30 Uhr werden für «Velos für Afrika» im Loeb, 2.Stock, zudem exklusive Kult- & Kunst-Velos von Ted Scapa und Matthias Winkler öffentlich versteigert. Die Kult-Objekte stehen zuvor zum Anschauen und Abwägen auf dem Waisenhausplatz.
Bringen Sie Ihr altes Velos – fahrtüchtig oder nicht, egal! – als Spende vorbei. Lassen Sie sich als Dank mit kleinen Köstlichkeiten aus Burkina Faso verwöhnen und von «Velos für Afrika» und Partnerorganisationen informieren und beraten.
Die Berner Recycling-Werkstätten Gump- & Drahtesel sammeln seit über 15 Jahren schweizweit über 7000 im Norden ausgemusterte Velos pro Jahr. Sie bereiten sie dann samt Ersatzteilen für den Export per Schiff nach Burkina Faso, Eritrea oder Ghana auf. Dort sind sie als Transportmittel hochwillkommen.
«Velos für Afrika» bietet so Menschen ohne Erwerbsarbeit in der Schweiz berufliche Qualifizierung und Integration durch Arbeit, Bildung und Coaching an. Gleichzeitig entstehen auch im Süden neue Arbeitsplätze im Bereich Velomontage, Veloreparatur und Velovertrieb. Aus «Veloschrott» in Norden werden nachhaltige Start-ups im Süden! Zudem fördern und sichern die Schweizer Drahtesel in Afrika als berufliches und privates Transportmittel die erdölunabhängige und CO2-freie Mobilität und sorgen für Einkommen.
Die gebana ihrerseits unterstützt ihre Bauernkooperativen in Burkina Faso mit Velos von Gump- & Drahtesel. Am Donnerstag 7. Mai finden Sie die gebana auf dem Waisenhausplatz in Bern. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Weitere Informationen: http://stiftung.inettools.ch/upload/dokumente/loeb_flyer_a5_ezs.pdf
| Autor: Nicolas Blanchard | 5. Mai 2009 |
In der aktuellen Ausgabe von Beobachter Natur ist ein Portrait über Ursula Brunner erschienen:
http://www.beobachter.ch/natur/natuerlich-leben/artikel/fairtrade_die-bananenfrau/
| Autor: Hafid Derbal | 7. April 2009 |
Seit einigen Jahren ist in Brasilien der Anbau von genmanipuliertem Soja erlaubt. Für die Biobauern der gebana Brasil stellt dies ein ernsthaftes Problem dar.
Es ist die Zeit der Sojaernte in Capanema, im Südosten Brasiliens, auch für den Biobauern Roberto Rama. Nachbar Ernesto hat seinen Mähdrescher und seine Fahrdienste gegen ein Entgelt zu Verfügung gestellt, Freund Mindo seinen Lastwagen für den Transport.
Roberto Rama kann zufrieden sein, die Trockenperiode hat seinen Pflanzen kaum geschadet, die hellgelben Bohnen sind von guter Qualität. Seit November hat er nach biologischen Demeter Richtlinien gepflanzt, gesät und gejätet. Dies bedeutet deutlich mehr Arbeit, wird jedoch am Ende der Erntezeit mit bis zu 60% höheren Preisen gegenüber dem Lokalmarkt vergütet. Doch Roberto Rama bleibt vorsichtig, denn er weiß, dass die Benutzung des Mähdreschers Gefahren birgt. In den letzten Wochen haben auch andere Bauern diesen benutzt, unter Ihnen auch welche, die genmanipuliertes Soja anbauen. So können Geräte und Ladeflächen von Lastwagen verunreinigt werden und selbst bei gründlicher Reinigung noch Spuren genveränderter Pflanzen aufweisen.
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Wenige Stunden später bewahrheitet sich Roberto Ramas Sorge: Ein Schnelltest bei der Annahmestelle der gebana Brasil zeigt, dass sein Soja winzige Spuren von genveränderten Organismen (GVO) enthält. Sein Soja wird gesondert behandelt und darf nicht mehr in den Export. Die Bioprämie bekommt er von der gebana Brasil dennoch, denn den Bauern trifft keine Schuld. Doch das Resultat des Schnelltests ist trotzdem frustrierend für ihn: „Ich baue bewusst schon viele Jahre biologisch an, da macht man alles gewissenhaft und trotzdem nützt es nichts. Genverändertes Soja ist für uns ein ernsthaftes Problem”, bemerkt Roberto Rama ernüchtert. Dabei sind nicht nur Verunreinigungen ein Problem, auch feiner Blütenstaub von benachbarten GVO-Feldern kann die biologisch angebauten Felder kontaminieren. Das wissen alle Beteiligten, doch wirklich sorgen tut es nur die betroffenen Biobauern.
Nur wenige Kilometer entfernt ist auch Abelino Murinelli dabei, sein Feld zu ernten. Er zeigt uns lächelnd sein Arbeitsgerät, eine Sichel, und erklärt, dass er seine gesamte Sojapflanzung von Hand mähen wird. Familie und Nachbarn helfen ihm dabei. Man lacht, amüsiert sich über unseren Besuch und nimmt die längere und härtere Arbeit in Kauf. „Dass es länger dauert, macht mir nichts aus. Mehr Arbeit ist bei uns Biobauern sowieso Tagesordnung. Aber so weiß ich, dass keine einzige Bohne verloren geht und dass mein Soja sauber bleibt”, erklärt uns Abelino Murinelli.
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Der Anbau genveränderter Organismen stellt für die biologisch pflanzenden Bauern in Capanema und somit auch für die gebana Brasil ein großes Problem dar, dessen Lösung nicht in tagelanger Handarbeit liegen kann. Dabei verbietet ein Gesetz jegliche genmanipulierte Pflanzung in einem Umkreis von 10km um jeden brasilianischen Nationalpark, so auch um den Nationalpark von Iguaçú, an den Capanema direkt angrenzt. Die Verabschiedung des Gesetzes 2007 hat allerdings nichts bewirkt, genmanipuliertes Soja gehört in der Region Capanema nach wie vor zum gängigen Bild. Seit Februar diesen Jahres wird die Durchsetzung des Gesetzes allerdings neu verhandelt, dies lässt Hoffnung aufkommen: Sowohl für die Biobauern als auch für die gebana Brasil wäre die strikte Durchsetzung eine große Erleichterung.
| Autor: Adrian Widmer | 27. März 2009 |
César Colussi ist Geschäftsführer und Teilhaber der gebana Brasil, die im September 2002 in Zusammenarbeit mit ihm gegründet wurde. Der heute 45-Jährige stammt aus Capanema selbst und ist Vater von zwei Töchtern.
Welche Aufgaben nimmt die gebana Brasil im Bereich (Vor-)Finanzierung der angeschlossenen Kleinbauern wahr?
Die gebana Brasil finanziert den Bauern die gesamte Produktion im Vorfeld: Saatgut und biologische Düngemittel werden zur Verfügung gestellt, ebenso werden die Mietkosten für landwirtschaftliche Maschinen zur Bearbeitung des Bodens und für die Ernte vorgestreckt. Wenn nötig, helfen wir den Bauern aber auch mit Geld, wenn es ihre finanzielle Lage nicht erlaubt, den Arzt oder die Nahrungsmittel für den nächsten Monat zu bezahlen.
Wie wirkt sich die aktuelle Finanzkrise in Brasilien aus? Mit welchen Problemen kämpft die gebana Brasil?
In einigen Sektoren macht sich die Finanzkrise stark bemerkbar, zum Beispiel in der Nahrungsmittelproduktion: Die Preise für Milch und Fleisch sind stark am Fallen. Bezüglich des Absatzes unserer Produkte merken wir von der gebana Brasil die Krise kaum. Allerdings ist es durch die aktuelle Situation für uns viel schwieriger, genügend Geld von den Banken zu erhalten, um den Bauern die Ernte abzukaufen.
Wie konkret hilft das neue Instrument der gebana Familie, die Handelsfinanzierung der gebana Brasil?
Die Handelsfinanzierung hilft uns sehr, denn die Banken verlangen als Geldgeber viel Bürokratie und es dauert lange, bis Geld freigegeben wird und schliesslich bei uns ankommt. Für uns ist das ein Problem, denn der Bauer will und braucht das ihm zustehende Geld an dem Tag, an dem er seine Ernte hier abliefert. Ausserdem sind die Zinsen der Banken enorm. Da es mehrere Monate dauert, bis die Ware beim Kunden ankommt und bezahlt wird, sind wir gezwungen, monatelang extrem hohe Zinssätze zu bezahlen. Hier bringt uns die neue Handelsfinanzierung der gebana grosse Vorteile: Wir können Geld einsparen und an sinnvolleren Orten einsetzen!
| Autor: Adrian Widmer | 27. März 2009 |
Die gegenwärtige Wirtschaftskrise geht auch an der gebana nicht spurlos vorbei. Im Schatten der Geschehnisse an den internationalen Finanzmärkten haben die Finanzinstitute ihre Kreditvergabepolitik massiv verschärft. Dies führt in der gesamten Realwirtschaft zu Liquiditätsengpässen. Es werden kaum mehr Kredite vergeben, respektive nur mit sehr hohen Zinssätzen. So sind 13% und mehr Prozent keine Seltenheit mehr.
Konkret spüren wir diese Problematik bei der Aufnahme von Geldmitteln für gebana Afrique, gebana Maghreb und gebana Brasil. Die Mittel werden für die Vorfinanzierung von Saatgut und Betriebsmittel der Bauern, aber auch für die sofortige Bezahlung der Ware nach der Ernte benötigt. Zwischen der Ernte und der Bezahlung von Grosskunden vergehen zum Teil bis zu 12 Monate. Diese Zeitspanne muss die gebana überbrücken.
Um die globale Geldknappheit zu umgehen und den Betrieb unserer Partner vor Ort aufrecht zu erhalten, haben wir Sie, unsere geschätzten Kundinnen und Kunden angeschrieben und um eine Handelsfinanzierung gebeten. Mit grossem Erfolg! So sind bis heute knapp 2 Millionen Schweizer Franken zu einem durchschnittlichen Zinssatz von 5% zusammengekommen. Ihre Handelsfinanzierung sichert den Marktzugang für unsere Kleinbauern im Süden auch in der Krise.
An dieser Stelle wollen wir uns herzlich für Ihre grosse Unterstützung bedanken. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit solch treuen Kunden wie Ihnen, die Krise meistern werden. Es macht uns Freude zu sehen, dass unser Motto „Die Brücke vom Bauern zu Ihnen“ dank der Handelsfinanzierung auch in umgekehrter Richtung funktioniert!
Herzliche Ostergrüsse wünscht die gesamte gebana Familie!
| Autor: Simon Brassel | 18. März 2009 |
Gebana-Rohwaren sind in den unterschiedlichsten Produkten enthalten. So enthält beispielsweise Rivella Gelb gebana bio&fair Sojaserum, welches bei der Produktion von Bio-Tofu in Deutschland anfällt und bei Cremen von Bodyshop bildet bio&fair Sojaöl von gebana Brasilien die Grundsubstanz.
Zu Ostern bieten wir ein neues Produkt mit gebana Beteiligung an: Schweizer Bio-Eier. Zur Herstellung von Bio-Eiern wird Bio-Soja als Futtermittel verwendet. Diese Soja wächst nicht in der Schweiz, sondern wird aus China, Brasilien und Osteuropa importiert. In Brasilien produziert beispielsweise ein einzelner Betrieb rund die Hälfte der landesweiten Bio-Soja. Dies entspricht der doppelten Menge, welche die 400 Kleinbauernfamilien der gebana Brasilien anbauen. Damit werden bei Bio-Ostereiern neben dem Einhalten von Biorichtlinien auch soziale Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne zum Thema.
Unsere Ostereier stammen von Schweizer Bio-Betrieben, welche ihr Futtermittel von der Mühle Lehmann beziehen. Da die Mühle Lehmann Kunde von gebana Brasilien ist, erhalten diese Betriebe bio&fair Sojapresskuchen. Bei diesen Eiern sind also nicht nur die Hühner glücklich, sondern auch die Kleinbauernfamilien, denen die gebana auch für ihre Soja zweiter Qualität einen angemessenen Fairtrade-Preis bezahlt. Erstaunlicherweise ist sogar die Ökobilanz der gebana Soja trotz dem weiten Schiffstransport sehr gut - dank dem Klima und der Handarbeit. Eine Studie dazu finden Sie unter www.gebana.com.